Samstag, 31. Januar 2009

Grosse Reise

Am Donnerstag hatte ich meinen letzten Arbeitstag. Gleich um 4 Uhr sind wir richtung Wellington losgefahren. Hier ists echt spitze!

Die Stadt ist so groß wie Regensburg und Hauptstadt von Neuseeland. Sie hat Hauptstadtcharakter, es giebt viel zu sehen, viele Geschäfte und die Atmosphäre ist spitze!

Ein paar Bilder gibts hier:

Auf zur Sücinsel - Wellington


Morgen um halb acht nehmen wir die Fähre zur Südinsel, dort soll es angeblich noch schöner sein als hier!

In der ersten Woche werden wir u.a. eine 3 Tages Wanderung im Abel Tasman National Park machen. Dort sind einige schöne Strände und das Wetter ist normalerweise auch ziemlich gut!

Mehr dazu gibts dann ein andermal...


Vor zwei Wochen war ich in der Bay of Plenty. Dort habe ich einige Leute kennengelernt und es war eine spitze Zeit.

Photos:

Bay of Plenty

Montag, 26. Januar 2009

Christmas Day, Rhythm an Vines and New Year’s

Bilder demnächst...


In Neuseeland wird Weihnachten nicht wie bei uns am 24 abends, sondern am 25 Dezember gefeiert. Wenn es nicht wie, angeblich, in den vergangenen fünf Jahren regnet, fährt man an den Strand.


Da gottseidank die Sonne schien, fuhren wir zum BBQ und für ein paar Bier an den Strand.

Dieses Weihnachten war nicht klassisch mit Schnee, ruhige Zeit usw., sondern das komplette Gegenteil. Grundsätzlich hat das deutsche Weihnachten aber einfach eine bessere Atmosphäre, das neue „Erlebnis“ mit Christbaum am Strand muss man auch einmal gemacht haben.


Danach machten wir uns, mit einem Mietwagen dieses mal, auf den Weg richtung Südosten. Erster Stop war Taupo, dort blieben wir nur eine Nacht und sind dann schnellstmöglich nach Napier weitergefahren.


Napier ist eine wunderschöne Stadt mit Fußgängerzone und vielen Gebäuden im Art Déco Stiel. Die Stadt ist für schönes Wetter bekannt und auch wir hatten Glück. Da eigentlich jeder begeistert war entschlossen wir uns bei der Heimfahrt wieder hier zubleiben. Bei der Rückfahrt habe ich dann auch bei einem Morgenlauf den Trimm-dich-Pfad am Strand getestet – einfach spitze!


Spätestens am 28. Dezember wollten wir aber in Raglan sein, da wir für den 29. Rhythm and Vines Karten hatten. Schon bei der Fahrt am Morgen wurden die ersten Dosenbiere geöffnet... (Ich war Fahrer und hielt mich vorerst zurück...)


Der erste Tag war spitze. Sonnenschein, Bier aus der Kühlbox und ein Unterhaltungsprogramm vom Campingplatz Betreiber u.a. mit Bikini Wettbewerb...


Am 29. war es dann soweit... Festival!

Die besten Acts waren Liam Finn, Santogold und Franz Ferdinand, Kooks waren auch da aber nur durchschnittlich...


Campground und Bühnen waren mehrere Kilometer voneinander entfernt, weshalb man den Bus nutzen musste um dorthin zu kommen. Leider war das nicht ideal organisiert und wir mussten bei der Rückfahrt über eine Stunde warten, dann haben wir einen anderen Weg zum Bus gesucht ;)

Ich bevorzuge jedenfalls die zu Fuß Variante wie beispielsweise bei Rock im Park...


Silvester verbrachten wir dann abseits der Menschenmassen, fast alleine an einem Strand. Neben einer kleinen Gruppe Neuseeländer waren wir die einzigen am Wainui Beach. Bei ein paar Bier und Bayrisch-Englisch Jamsession am Lagerfeuer kam der Sonnenaufgang ziemlich schnell. Die Gegend um Gisborne ist der Punkt wo im Neuen Jahr als erstes die Sonne aufgeht, deswegen war das ja Pflicht. Nach Sonnenaufgang schliefen wir dann schön langsam irgendwo am Strand oder im Auto ein...

Das war jedenfalls mal ein Spitze Silvester!!


Anmerkung zum Auto: Wir warteten die ganze Fahrt auf Probleme, doch gottseidank blieben diese aus, obwohl die Stoßdämpfer nicht mehr die besten zu sein schienen...

Donnerstag, 22. Januar 2009

Kurzer Zwischenbericht


Das Praktikum ist jetzt schon fast wieder vorbei. Naechsten Donnerstag habe ich den letzten Arbeitstag, dann gehts ab richtung Sueden. In der letzten Tagen hier in Auckland gibt es noch einiges and Arbeit zu tun, deswegen konnte ich solange nichts mehr schreiben…

Demnaechst folgt ein kurzer Bericht ueber die zweite Weihnachtswoche und Silvester. Auch ueber das letzte Wochenende, wo ich in der Bay of Plenty war werde ich ein paar Zeilen schreiben.

Gestern haben wir Deutschen Studenten den Ausstand gezahlt. Des Weisswurstfruehstueck mit Brezn und Weissbier ist recht gut angekommen.


A Weissbier mit Allen, der mit mir im Buero sitzt

Montag, 5. Januar 2009

Nachtrag, vor Weichnachten

Vor Weihnachten war ich ein wenig im Verzug. Hier ein kurzer Nachtrag über die Ereignisse in Form eines Photoalbums.

Waihi Beach, Homemadejam
und die ueberragende
Double Denim Party

Waihi Beach ist ein schöner Surfstrand südlich von Coromandel. Dort sind meistens eher kleine Wellen.

Homemadejam, war eine Art Werbeveranstaltung. Man konnte keine Tickes kaufen. Einzige möglichkeit war Tickets von einer Firma geschenkt zu bekommen oder jemanden kennen der keine Zeit hat. Eine weiter möglichkeit haben wir noch entdeckt. Da mir Lewis nur 2 Tickets gab, wir aber zu dritt sind hat Matthias gefragt ob es eine Möglichkeit gibt noch eins zu bekommen. Er hat ausgehandelt dass wir ein Lied singen und dafür eins bekommen. Des hob ich mir nicht 2x sagen lassen. Nach ca. 10 Sekunden von "Wennst in Himme, sogt a..." haben wir eins bekommen.
Es spielten nur Kiwi-Bands, je 2-3 Songs.

Anika Moa, Dave Dobbyn, Zed, Supergroove, Atlas, The Feelers, Elemeno P, Opshop, Nesian Mystik, Hello Sailor, Nathian King, When the Cat´s Away, Rikki Morris und jordon luck.

Ich fand Elemeno P und Anika Moa am besten. Lewis findent Feelers gut.

Bei der Double denim Party musste jeder mindestens zwei Jeans Teile tragen. Ich hatte z.B. eine Jeansjacke und eine Kappe.

Mittwoch, 31. Dezember 2008

Weihnachtsferien in Neuseeland - mit Besuch aus Deutschland

Da ich über Weihnachten unterwegs war gab es jetzt so lange keinen Blog-Eintrag mehr. Ich denke die nächsten Tage finde ich wieder mehr Zeit.

Nach vier Monaten warten habe ich zu Weihnachten endlich die Sandra wieder gesehen. Matthias wurde vom Hopfe Mike und vom Burnmaster (lieblingsfilm Saw 1-4) *g* (insider) [insider] besucht. Da unsere Gaeste leider nur ein paar Tage hier sind, war volles Programm.

Neuankömmlinge: Mike, Berni und Sandra

Die ersten Tage waren wir in Auckland. Ich war mit Sandra an ein paar schoenen Straenden um Auckland und die Bayerbacher Fraktion hatte ein paar schoene Tage in Coromandel. In der Weihnachtszeit waren ausserdem ein paar Partys zum "kennenlernen" fuer die anstehende Reise.

Am 20. Dec war Weihnachts-Haus-Party in meiner Flat und am 22. eine Vorweihnachtsparty mit reichlich Jaeger Bull (spaeter mehr dazu) in Pahia. Matthias' Flatmates luden uns am 24 zu sich nach Hause zur deutschen Weihnachtsparty ein. Dort konnte ich dann auch zum ersten mal in diesem Jahr Gluehwein Trinken!

Die Party in meiner Wohnung war recht lustig

Vom 21-24 wollten Sandra und ich eigentlich ein wenig Zeit zu zweit in der Bay of Islands verbringen, doch es gab wieder die standard Neuseeland Probleme. Mein Top Auto war nicht laenger einsatzbereit. Irgendwie traten Probleme mit der Kuehlung auf. Somit war der Vorweihnachtsplan dahin, kein Trip zu zweit..

Die anderen wollten aber Gottseidank auch nach Bay of Islands fahren und wir konnten mit Matthias' ueberragenden 11 Sitzer Bus mitfahren. Wir waren vor ein paar Wochen schon in der Bay of Islands und da es dort wirklich Spitze war und es den Ruf hat dass dort sehr oft schoenes Wetter ist, erwarteten wir eine ueberrragende Zeit.

Die vierstündige Fahrt war geprägt von Vorfreude auf die schöne Zeit, aber wir hatten auch wieder angst um das Auto, da der Bus manchmal komische Schleifgeräusche von sich gab. Nach einem kurzen Stopp in Kawakawa um die Hundertwassertoiletten zu begutachten, schlugen wir unsere Zelte bei nacht am Matai-Beach auf.

Hundertwasser Toiletten

Nach ein paar Bier und einer Brotzeit gings bald ins Bett da wir erst spät angekommen sind und wir den nächsten Tag am Stand genießen wollten.

Da die Sonne das Zelt sehr schnell aufheitzte wachten wir auch ohne Wecker schon bei Zeiten auf und konnten schon am Vormittag zum Traumstrand gehen. Beim Mataibeach sind 2 wunderschöne Buchten nebeneinander und aufgrund des Sonnenschein-Wetters war der Tag einfach Spitze.


Am Traumstrand..

Am Nachmittag mussten wir leider nach Paiha fahren, da ein Mechaniker das Auto checken sollte. Natürlich war bei der Probefahrt kein Geräusch mehr da und er hat nichts gefunden.

Für den Spätnachmittag hatten wir eine Bootsfahrt geplant. Hier kann man auch ohne Bootsführerschein ein Motorboot ausleihen und damit fahren. Dummerweise waren wir genau ein wenig zu spät und haben kein Boot mehr bekommen weil sie befürcheteten das Wetter könnte umschlagen. Na toll, nochdazu wo am nächsten morgen ein Segeltrip geplant war.. Da wir unser Geld anderweitig losbringen wollten gabs beim nächsten Pub ein paar Biere.

"Bootsfahrt"

Vorgewärmt duch die Biere haben wir es uns dann auch nicht nehmen lassen nach dem Abendessen an der Hostel-Bar weiterzutrinken. Das Top Angebot des Abends waren die 2 für 1 Gutscheine die wir beim einchecken bekahmen und der unschlagbare Jäger-Bull, 3 für 21$. Naja und wie es dann immer so ist wenn die richtigen Leute beisammen sind haben wir denen einen Haufen Geld dagelassen.


Jäger Bull Weihnachtsfeier

Dementsprechend war dann auch am nächsten Tag keiner richtig fit. Nochdazu hat es geregnet, was die Laune zusätzlich trübte. Den Segeltrip haben wir bereits im voraus bezahlt und deswegen gab es auch kein zurück. Also rauf auf das Segelboot. Am anfang war alles recht lustig. Die großen Wellen liessen dass Boot ganz schön wanken. Ausserdem konnte man auf einen Segelmasten klettern. Das habe ich mir natürlich nicht nehmen lassen.

Es war ein schönes Erlebnis dort oben mit jeder Welle 2 Meter hin und hergeworfen zu werden und nach unten auf das klein erscheinende Boot zu schauen. Aber genau das war dann auch mein Tod. Völlig durchnässt musste ich nach ein paar Minuten wieder nach unten klettern weil ich durch das Schwanken Seekrank wurde. Der Sandra ging es auch schlecht, Matthias war sowieso krank und keiner war scharf drauf Nass zu werden. Deswegen waren wir dann Lange Zeit unter Deck beim Kartenspielen. Der Trip der laut Mike 170€ kostete war also nicht für schlechtes Wetter ausgelegt. Aber eins sauberer 4er-Watt war auch mal wieder nicht schlecht.

Watten am Boot (l) und Sandra auf ner einsamen Insel (r)

Als wir endlich wieder festen Boden unter den Füßen hatten und essen waren traten wir die Heimreise an. Natürlich waren jetzt die mysteriösen Geräusche wieder da, aber hauptsache das Auto fährt dachten wir. Auf halben Strecke wurden die Geräusche mehr und manchmal hatte man das Gefühl mit der Schaltung stimme etwas nicht, weil er oft zu hoch drehte. Dann, 100km vor Auckland blinkte ein rotes Lämpchen und auf einmal ging nur noch der 2te Gang. Nach ein paar Telefonaten fuhren wir mit halber Geschwindigkeit weiter und kamen irgendwann am späten Abend in Auckland an. Das war alles nicht so wie geplant.

Die nächsten Tage sollten besser werden. Dazu beim nächsten mal mehr.



Dienstag, 16. Dezember 2008

Tongariro Crossing

Vorletztes Wochenende planten wir die erste groessere Wanderung, Tongariro Crossing.

Dieser Track dauert normalerweise ca. 7 Stunden und soll eine der schoensten Tageswanderungen Neuseelands sein. Eine kurze Beschreibung gab es bereits im drittletzten Beitrag.

Wir fuhren am Freitag gleich nach der Arbeit los um am Samstag frueh raus zu kommen. Lewis Eltern haben ein Ferienhaus in Taupo, dort blieben wir uebernacht. Das Haus ist echt spitze! Es waren Betten fuer alle 8 Leute da und ein riesen Wohnzimmer mit Bar und Balkon.

Natuerlich mussten wir die Bar gleich testen und sind deswegen erst um 2 ins Bett. Das Aufstehen am naechsten Tag, war dementsprechend schierig, aber nach kurzer Zeit waren wir, motiviert durch das Traumwetter, wieder Topfit! (Der Bus kam um 7)

Jeder war mit einem Rucksack mit Proviant für einen Tag ausgerüstet. Markus wollte eine 2 Tageswanderung machen und hatte zusätzlich noch Zelt, Schlafsack und extra Proviant dabei.

Nach vielleicht 2 Stunden schöner Wanderung, fast ein wenig anstrengend weil es meistens bergauf ging, war es Zeit für die erste Pause. Ausserdem stand die erte große Entscheidung an. Besteigen wir den Mount Ngauruhoe oder nicht... Da wir mit dem "späten" Bus gekommen sind wär dann alles sehr stressig geworden. Zuvor haben uns aber schon mehrere Leute empfohlen den Berg zu besteigen weil v.a. das herabsteigen traumhaft sein soll. Letztendlich gingen wir dann doch rauf.

Der Aufstig, 1300 m, war echt schwierig, weil man wegen dem Sand und losen Gestein bei jedem Schritt einen halben Schritt zurückgerutscht ist. Ab halber Strecke waren immer wieder Eisplatten an der Seite, wir haben Leute geschehen die mit ihren Wanderschuhen wie auf Skiern heruntergerutscht sind. Hat gut ausgeschaut, vielleicht mache ich das auch...

Am Gipfel mussten wir uns dann als erstes wärmer anziehen, weil es zum einem ziemlich hoch war und zum anderen auch noch Wolken aufgezogen sind. Des wars dann auch mit der Aussicht...

Der Abstieg war dann echt überragend. Pro Schritt waren es dieses mal 2 Schritte. Wenn man für den Aufstieg ca. 1,5h braucht schafft man den Abstieg in 30 Minuten. Wir kamen auch wieder an den Eisplatten vorbei. Mir war es dann zu gefährlich weil von oben immer Felsbrocken auf das Eis gerutscht sind die dann brutalst schnell wurden. Definitiv zu gefährlich!

Die Franzosen kennen aber nix. Phillipe ist als erstes drauf und Jerome hat nicht lange auf sich warten lassen. Mittlerweile habe ich auch schon überlegt...
Markus mit seinem fetten Rucksack hat sich eigentlich vorher schon von uns getrennt und seinen 2-Tages-Trip gestartet, am Gipfel trafen wir uns dann allerdings wieder und deswegen ist er auch mit uns abgestiegen.

Auch er ging nun aufs Eis. Phillipe hat sich anfangs langsam vorgetastet, Jerome hat auch gleich erkannt dass des Eis zu rutschig ist für seine Turnschuhe und ist wieder zurueck. Mit Markus' Wanderschuhe ging es schon besser... Die kannten griffen, fast wie bei Skiern.

Ich nahm mittlerweile den Photoapparat aus der Tasche, weil ich ein Déjà-vu hatte:
Dave, der mit mir arbeitet, zeigte mir vor ein paar Wochen ein Video vom Skifahren. Ein Freund, der nicht so gut ist hat zum ersten mal versucht einen steilen Hang herunterzufahren, Dave hat unten mit der Camera gewartet und alles aufgenommen, war lustig.

Also, I hab hald irgendwie drangedacht...
... und genau in dem Moment verliert da Markus an Halt...

Zum Glück hat er letztes Jahr erst einen "Eis-Kurs" beim Alpenverein besucht, deswegen wusste er wie man sich in so einem Fall verhalten muss. Also immer mit dem Körper zum Berg und mit den Schuhen versuchen sich im Eis einzuhaken.
Je weiter er allerdings gerutscht ist, desto glatter wurde das Eis, deshalb hat die ganze Technik nicht geholfen. Vor allem auf den letzten Metern ist er dann richtig schnell geworden. Das war dann auch der Moment, wo ich mir sche langsam gedacht habe dass nicht die Felsen von oben, sonder die unten das Problem sein könnten.

Im Endeffekt hat es ihn dann drunten überschlagen und er ist vorerst regungslos dagelegen. Puh, keine Ahnung was man tun soll. Phillipe fängt auch zu rutschen an, also erst mal weiterfilmen... Ok Film jetzt doch abbrechen und runter zu Markus.
Phillipe konnte uebrigens stoppen.

Markus zu bergen war dann nochmal eine fätte Aktion..
Als erstes war ja noch laufend die Gefahr der herabschiessenden Steine da. Aber irgendwie mussten wir ja zu ihm hinueber. Als ich auf gleicher Höhe war hat er sich ein wenig bewegt, Gottseidank, schon mal nicht das schlimmste.

Mutig wie ich bin habe ich mich dann zu ihm vor gewagt und mit Phillip (ohne E, also a andera, der der s Photo macht, s.u.) versucht ihn so schnell wie möglich aus dem Steinschlaggebiet zu bringen. Während der ganzen Zeit versuchten wir uns mit unseren Rucksäcken gegen Felsen zu schützen die möglicherweise in unsere Richtugen gekommen wären. Gottseidank hat es dass aber nicht gebraucht. Der gefaehrlichste ist vielleicht 1.5m vor mir vorbeigerauscht.

Da Markus nicht auf dem Fuss steigen konnte dauerte die erste Bergung ein wenig länger als erwartet. Aber nach ein paar Minuten waren wir auf halbwegs sicherem Gebiet. Die ersten Leute die vorbeikahmen waren Artzt und Sanitaeter. Die haben dann gleich erste Hilfe geleistet und uns geholfen Markus zum Fusse des Berges hinunterzutragen.

Nach vielleicht einer Stunde waren wir dann unten und der Rettungshubschrauber ist auch gekonmmen. Leider aber nicht dorthin wo wir standen. Nach kurzer Zeit hob er wieder ab, weil er uns nicht gesehen hatte. Er umkreiste das Gebiet nochmal und sah uns anscheinend noch immer nicht. Markus war aber top ausgerüstet und hatte ein "Help"-sign dabei. Also eine Plane mit Help drauf. Nachdem wir diese ausgebreitet hatten wurden wir ziemlich bald entdeckt.

Markus bekam einen Hubschrauberflug zum nächsten Krankenhaus. Diagnose: Hueftbruch

Wir konnten jetzt des Crossing nicht mehr durchziehen, da der Zeitplan ohnehin schon zu knapp bemessen war. Deshalb sind wir die 2 Stunden wieder zurück zum Startpunkt gegangen..

Aber das war erstmal genug Action für den Tag.

Samstag abend mussten wir auf den Schock erst mal a paar Bier trinken und am Sonntag war es dann nicht weniger spannend:

Gleich am Morgen war Rafting angesagt. Das war ziemlich gut, aber ein paar mehr so krassere Abschnitte wären nicht schlecht gewesen. Während der ganzen Fahrt ist ja nicht einmal wer rausgefallen :) oder :( i woas a ned. Naja, ich würds wieder macha, war guad.

Danach dann gleich zum nächsten Action Erlebnis...
Ich war Bungee-Jumping!
48m in die Tiefe, Kopfvoraus, mit eintauchen ins Wasser. Das kostet schon Überwindung, macht aber brutalst den Spass. Mir hats voll daugt und es war jeden Cent wert!! Wenn ich drandenke, kribbelts immer no im Bauch!
Nächste Woche ist dann Skydiven geplant!

Bevor wir heimgefahren sind hamma noch schnell den Markus im Krankenhaus besucht.

Ausserdem waren wir noch in einem Fluss beim Baden. Des war recht gut, weil da ein kleiner Bach in einen Fluss mündet. Der Fluss hat ca. 12°C der Bach vielleicht 50°C, also genaus so dass es brennt wenn man reingeht und die Haut rot wird, aber man kann es aushalten..
Im Übergangsgebiet war es dann angenehm.

Des ist jetzt genug für heute.
Demnächst werde ich ein Photoalbum über das Wochenende online stellen.
Für die, die bei Facebook sind ist das Video bereits verfügbar. Alle anderen müssen noch ein wenig warten.

http://www.facebook.com/home.php?#/video/video.php?v=44001457270

Man beachte den Phillip, der noch ganz gemütlich ein Photo nach dem Crash macht. Ich filme zwar auch noch weiter, aber es ist einfach lustig...

Photos gibt es rechts unter "Photoalben"

Tongariro crossing

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Pubcrawl

Also des drinking experience war ein Pub-Crawl.

Nachdem der Tag bei bestem Wetter am Strand zu Piha begonnen hat, sind wir gegen mittag zum Kingslander gefahren. Das ist eine Kneipe zwischen Stadt und meinem Haus. Dort waren ungefaehr 250 junge Leute, halb Jungs halb Maedls.

Also grundsaetzlich ist mir aufgefallen, bin ich hier immer der Juengste. Ich habe bisher nur Leute kennengelernt dei aelter sind als ich, also zwischen 24 und 29. Das koennte aber vielleicht auch daran liegen dass dies meistens irgend Leute von Lewis sind die dann logischerweise sein alter haben. Egal, jung is also aelter als ich...

Zurueck zu Kingslander. Als erstes wurden wir in Gruppen eingeteilt. Immer 5 Jungs und 5 Maedls in einer Gruppe. Jede Gruppe hat a eigene Verkleidung bekommen. Ich hatte beispielsweise einen Schleier, oder Rock, k.a. dann gab es noch Huete, Brillen...

Nach ca. 2 Stunden ging war dann die erste Busfahrt. Wir wurden aufgefordert mit den Leuten der Gruppe im gleichen Bus zu sein. Die Gruppen hatten nur den Sinn dass man mit neuen Leuten redet und nicht nur mit denen wo man angekommen ist.

Die Busfahrt war sehr lustig. Es hat Freibier und so ein Vodka Mixgetraenk gegeben, ausserdem war die Musik aufgedreht. Da es sehr alte Busse waren, durfte man auch auf die Sitze steigen und Ausschuetten, einfach Party eben.

Nach ca. einer halben Stunde Fahrt erreichten wir die naechste Kneipe, nach 20 Minuten ging es schon wieder weiter. Nach zwei weiteren Kneipen und lustigen Busfahrten (allerdings war mittlerweile das Bier aus, Gottseidank??) erreichten wir die Ueberraschungs-Location. Bilder gibts ja im Photoalbum. Dort war es echt ein Hit. Schoener Platz am Meer, mit Blick auf Auckland, Sonne hat immer noch gescheint und ploetzlich waren auch die Freigetraenke wieder da.

Pub Craw (Photoalbum)l


Als es dann schon dunkel war fuhren wir in die letzte Kneipe in der Stadt. Dann war es offiziell aus. Natuerlich haben wir kein Taxi zusammen genommen sondern jeder is irgendwie anders heimgekommen...