Sonntag, 1. März 2009
Donnerstag, 26. Februar 2009
Mehr dazu im USA blog, http://bene-worldwide.blogspot.com
Montag, 16. Februar 2009
Kepler Track
In den Info Broschueren wurde uns ein wenig angst gemacht. Man solle 2 Monate lang trainieren um fit zu sein usw... im endeffekt war es dann allerdings ziemlich easy. Am ersten Tag benoetigten wir anstatt den veranschlagten 5-6 Stunden nur 3.5 Stunden.
Am ersten Tag ging es fast nur Bergauf. Die Huette, die knapp ueber der Baumgrenze war kuehlte in der Nacht auf geschaetzte 0 Grad herunter, was in meinem Billigschlafsack nicht gerade angenehm war..
Der zweite Tag war das Highlight der 4 Tage Wanderung. Wir waren insgesamt 6 Stunden unterwegs, die meiste Zeit wanderten wir am Kamm entlang und hatten teilweise gute Aussicht. Ausserdem schneite es am Mount Kepler, womit das Schnee Pensum fuer diesen Winter erfuellt waehre...
Bei den sogenannten "Great Walks" ist normalerweise das ganze Jahr ueber ziemlich viel los. Bei dieser Wanderung starten beispielsweise jeden Tag 45 Personen. Da jeder an den gleichen 2 oder 3 HUT's uebernachten muss lernt man schnell viele Leute kennen. Wenn man am Weg andere Wanderer trifft haelt man meistens einen kurzen Smalltalk.
So schlossen wir uns dann am 3. Tag einer New Yorker Reisegruppe an und liessen die letzte Huette aus, um einen Tag frueher fertig zu werden und zusammen an einen Campingplatz zu fahren.
Dort hatten wir bei ein paar Bier einen gemuetlichen Abend...
Der naechste Tag war ziemlich Grau.
Nicht nur wegen dem Bier am Vortag sondern auch allgemein.
Die geplante "Ersatzwanderung" mit Matthias und Steffi am eigentlich 4. Tag des Kepler Tracks "fiel ins Wasser", weshalb wir uns entschlossen den 120 km vom naechsten Dorf entfernten Milford Sound anzuschauen.
So und dann, was hat es schon lange nicht mehr gegeben?
Klar, Probleme mit dem Auto...
Irgendwie war der Motor Kaputt und ueberhitzte sehr schnell, weshalb wir uns nicht mehr weiterfahren trauten..
Nach 2 Stunden wurden wir abgeschleppt und mussten dann auch noch eine weitere Nacht in Te Anau bleiben, weil der Motor nicht auf die schnelle zu richten ist.
Am naechsten Tag mussten wir uns ein (groesseres, neueres, besseres, so scheint es zumindest) Ersatzauto im 180km entfernten Queenstown holen und konnten erst Nachmittags richtung Dunedin aufbrechen...
Die Autoprobleme gehoeren eben einfach zu Neuseeland und Gottseidank konnte die Steffie das jetzt auch noch miterleben ;)
Jetzt sind wir in Dunedin. Kalt, aber bis jetzt sehr schoen...
Heute abend besichtigen wir die Speights Brewery.
Mehr dazu dann in ein paar Tagen aus Christchurch..
Montag, 9. Februar 2009
Fjordland

rechts: Franz Josef Glacier

Zwischenstopp an einem Spiegelsee
Am ersten Tag regnete es wie befürchtet. Im nachhinein war es aber das beste was passieren konnte. Bei der Kayakfahrt wurden wir sowieso nass und konnten an den mehreren hundert Meter hohen Wasserfälle vorbeifahren und vom Schiff aus konnten wir Photos von Wasserfällen machen und die in den Bergen hängenden Wolken bewundern.
Tag 2 war der krönende Abschluss. Bei Sonnenschein gleiteten wir durchs ruhige Wasser, wo sich die Landschaft und Wolken spiegelten...
Als nächstes Gehen wir den Kepler Track. Da bin ich gespannt ob er den Coastal Track noch überbieten kann...
Südinsel
Um von der Nord- zur Südinsel zu kommen muss man entweder fliegen oder eine Fähre nehmen. Keine Ahnung wieso, aber wir entschieden uns für die gleichteuere, längere Variante: 3 Stunden Fähre.
Angeblich soll das eine der schönsten Fährfahrten der Welt sein und auch das Wetter war gut. Ich musste aber leider noch einen Semesterbericht schreiben. Da ich auch keine Lust hatte auf den ganzen Februar immer wieder daran zu arbeiten und nie richtig frei zu haben MUSSTE er fertig werden! Also war ich die ganze Fahrt, außer vielleicht 10 Minuten Essenspause, im Innenraum beim schreiben. Ich bin zwar natürlich nicht fertig geworden, aber dem Ziel ein gutes Stück näher...
Nach der Ankunft in Picton, am 1.2. war erst mal ein stressiger Tag. Um nicht die ganze Zeit unsere Koffer im Auto herumzukutschieren und ein kleineres, billigeres Auto kaufen zu können, lagerten wir einen Teil unseres Gepäcks in Christchurch bei einer bekannten von Matthias ein.
Am Abend wollten wir ins bereits gebuchte Hostel in Nelson einziehen. Es wäre nur ca. 100km von Picton entfernt gewesen, aber über Christchurch dauerte die Fahrt ungefähr 10 Stunden! Nach einem gemütlichen Tag in Nelson fuhren wir in den Abel Tasman National Park zum Coastal Track.
Der Coastal Track ist eine ca. 50 km lange Wanderung in Küstennähe. Wir wanderten 3 Tage lang entlang der Küste, vorbei an traumhaften Stränden. Am ersten Tag kamen wir erst ziemlich spät los, deshalb konnten wir trotz bestem Wetter nur an einem der vielen Strände eine längere Pause einlegen. Zum ersten mal hatten wir hier die Gelegenheit unsere Schnorchel-Ausrüstung zu testen. Es war spitze mit den Flossen durchs Wasser zu gleiten und beim erlernen der Atemtechnik ein paar kleinere Fische, einen Seestern und unzählige Muscheln zu entdecken. Leider waren nicht zufälligerweise Regenbogenfische o.ä. am Start... Aber fürs erste mal war es genug, mehr gibts dann in Hawaii ;)
Man beachte die Verteilung des Gepäcks bei Matthias und Steffi :)
Übernacht blieben wir in sogenannten HUTs. Das sind Hütten, meistens in Strandnähe, wo ca. 30 Personen schlafen können. Dort aßen wir unsere Brotzeit und tranken den Wein. Eigentlich war eine Flasche pro Tag eingeplant, aber wie es eben so ist, tranken wir beide Flaschen gleich am ersten Tag... dafür hatten wir am nächsten Tag weniger zu tragen!
Der 2. Tag, an dem nur 4 Stunden Wanderung geplant waren, war dann leider wettermäßig nicht ganz so gut. Bewölkt und manchmal leichter Nieselregen... Zumindest konnten wir uns für den letzten Tag, laut Plan 6.5 Stunden Wanderung, entspannen.
Fast vollständig erholt konnte ich dann am Tag 3 schon früh aufstehen und die traumhafte Landschaft rund um den HUT genießen. Der letzte Tag war definitiv auch der beste Tag, nicht zuletzt weil auch die Sonne wieder mitspielte..
Nach 1.5 Stunden erreichten wir Totaranui. Viele beenden hier die Wanderung und fahren per Wassertaxi zurück zum Anfangspunkt... Wir investierten aber vor dem Start am ersten Tag 4 Stunden um das Auto zur Wainui Bay, dem wirklichem Ende des Tracks, zu bringen.
Diese 1.5 Stunden waren nocheinmal vom feinsten! Beste Strände bei Sonnenschein und kleinen Wölkchen am Himmel. Es wäre sicherlich schön gewesen die Wanderung hier zu beenden und vielleicht nocheinmal Schnorcheln zu probieren oder einfach nur relaxen. Aber es blieb uns nichts anderes übrig...
So mussten wir weitere 5 Stunden Fußmarsch zurücklegen! In dem letzten Stück waren dann wieder einige sehr sehenswerte Strände. Wir planten am letzten davon nocheinmal eine Pause einzulegen, bevor wir den letzten, größten Berg des kompletten Tracks überquerten. Allen Anschein nach ging alles ziemlich schnell voran und wir waren uns einig dass dieses letzte Stück auf jeden Fall sehr sehenswert ist.
Genau dieser letzte Strand war dann nicht so gut wie die anderen :( aber wir mussten ja eine Pause machen vor dem langen Berg...
Eigentlich sollte die Sonne über dem Meer (Norden) und nicht über den Bergen (Westen) stehen. Deswegen gingen wir ersteinmal zum anderen Ende des Strandes. Es war der falsche Strand... Ein weiterer, hoffentlich wieder schönerer Stand war gottseidank noch vor uns, leider hieß das aber auch, minimum 1 Stunde länger gehen als gedacht.
Wie erhofft war der letzte Strand in der Whariwharangi Bay wieder Top! Diesesmal konnte man beim schnorcheln auch mehr sehen. Bei den Steinen waren größere Muscheln und mehrere verschiedene Fische. Auch das Seegras sah im Sonnenlicht sehr gut aus. Es fing gerade an so richtig Spaß zu machen und ich bewegte mich auch ein bisschen weiter weg vom Ufer und tauchte tiefer...
Dann entdeckte ich einen herangleitenden Stachelrochen.
Ich dachte bis jetzt immer es wären friedliche Tiere und man braucht sie nicht zu fürchten. Spätestens seitdem ich Bilder von angegriffenen Surfern mit durchstochenem Schienbein im NZ Herald, einer großen Tageszeitung in Neuseeland, sah, dachte ich anders darüber.
Also setzte ich alles daran, so schnell wie möglich aus dem Wasser zu kommen...
Wenn man allerdings darüber nachdenkt war es eigentlich sinnlos... Der Rochen hatte vielleicht 20 cm Durchmesser und fühlte sich durch meine hektischen Bewegungen nur bedroht. Das nächste mal bleibe ich dann im Wasser..
Wir mussten sowieso wieder weiter um noch in das Hostel einchecken zu können. Der Berg war dann doch nicht so schlimm wie erwartet und der 'Abstieg' war einfach überwältigend. Am Berg mit Blick auf die Strände und Sandbänke, neben grünen Wäldern.....
Der Track war meine mit Abstand schönste Wanderung bisher! Beste goldene Strände, türkisfarbenes Meer, saftig grüner Wald, Sonnenschein...
Samstag, 31. Januar 2009
Grosse Reise
Die Stadt ist so groß wie Regensburg und Hauptstadt von Neuseeland. Sie hat Hauptstadtcharakter, es giebt viel zu sehen, viele Geschäfte und die Atmosphäre ist spitze!
Ein paar Bilder gibts hier:
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| Auf zur Sücinsel - Wellington |
Morgen um halb acht nehmen wir die Fähre zur Südinsel, dort soll es angeblich noch schöner sein als hier!
In der ersten Woche werden wir u.a. eine 3 Tages Wanderung im Abel Tasman National Park machen. Dort sind einige schöne Strände und das Wetter ist normalerweise auch ziemlich gut!
Mehr dazu gibts dann ein andermal...
Vor zwei Wochen war ich in der Bay of Plenty. Dort habe ich einige Leute kennengelernt und es war eine spitze Zeit.
Photos:
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| Bay of Plenty |
Montag, 26. Januar 2009
Christmas Day, Rhythm an Vines and New Year’s
Bilder demnächst...
In Neuseeland wird Weihnachten nicht wie bei uns am 24 abends, sondern am 25 Dezember gefeiert. Wenn es nicht wie, angeblich, in den vergangenen fünf Jahren regnet, fährt man an den Strand.
Da gottseidank die Sonne schien, fuhren wir zum BBQ und für ein paar Bier an den Strand.
Dieses Weihnachten war nicht klassisch mit Schnee, ruhige Zeit usw., sondern das komplette Gegenteil. Grundsätzlich hat das deutsche Weihnachten aber einfach eine bessere Atmosphäre, das neue „Erlebnis“ mit Christbaum am Strand muss man auch einmal gemacht haben.
Danach machten wir uns, mit einem Mietwagen dieses mal, auf den Weg richtung Südosten. Erster Stop war Taupo, dort blieben wir nur eine Nacht und sind dann schnellstmöglich nach Napier weitergefahren.
Napier ist eine wunderschöne Stadt mit Fußgängerzone und vielen Gebäuden im Art Déco Stiel. Die Stadt ist für schönes Wetter bekannt und auch wir hatten Glück. Da eigentlich jeder begeistert war entschlossen wir uns bei der Heimfahrt wieder hier zubleiben. Bei der Rückfahrt habe ich dann auch bei einem Morgenlauf den Trimm-dich-Pfad am Strand getestet – einfach spitze!
Spätestens am 28. Dezember wollten wir aber in Raglan sein, da wir für den 29. Rhythm and Vines Karten hatten. Schon bei der Fahrt am Morgen wurden die ersten Dosenbiere geöffnet... (Ich war Fahrer und hielt mich vorerst zurück...)
Der erste Tag war spitze. Sonnenschein, Bier aus der Kühlbox und ein Unterhaltungsprogramm vom Campingplatz Betreiber u.a. mit Bikini Wettbewerb...
Am 29. war es dann soweit... Festival!
Die besten Acts waren Liam Finn, Santogold und Franz Ferdinand, Kooks waren auch da aber nur durchschnittlich...
Campground und Bühnen waren mehrere Kilometer voneinander entfernt, weshalb man den Bus nutzen musste um dorthin zu kommen. Leider war das nicht ideal organisiert und wir mussten bei der Rückfahrt über eine Stunde warten, dann haben wir einen anderen Weg zum Bus gesucht ;)
Ich bevorzuge jedenfalls die zu Fuß Variante wie beispielsweise bei Rock im Park...
Silvester verbrachten wir dann abseits der Menschenmassen, fast alleine an einem Strand. Neben einer kleinen Gruppe Neuseeländer waren wir die einzigen am Wainui Beach. Bei ein paar Bier und Bayrisch-Englisch Jamsession am Lagerfeuer kam der Sonnenaufgang ziemlich schnell. Die Gegend um Gisborne ist der Punkt wo im Neuen Jahr als erstes die Sonne aufgeht, deswegen war das ja Pflicht. Nach Sonnenaufgang schliefen wir dann schön langsam irgendwo am Strand oder im Auto ein...
Das war jedenfalls mal ein Spitze Silvester!!
Donnerstag, 22. Januar 2009
Kurzer Zwischenbericht
Demnaechst folgt ein kurzer Bericht ueber die zweite Weihnachtswoche und Silvester. Auch ueber das letzte Wochenende, wo ich in der
Gestern haben wir Deutschen Studenten den Ausstand gezahlt. Des Weisswurstfruehstueck mit Brezn und Weissbier ist recht gut angekommen.
Montag, 5. Januar 2009
Nachtrag, vor Weichnachten
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| Waihi Beach, Homemadejam und die ueberragende Double Denim Party |
Homemadejam, war eine Art Werbeveranstaltung. Man konnte keine Tickes kaufen. Einzige möglichkeit war Tickets von einer Firma geschenkt zu bekommen oder jemanden kennen der keine Zeit hat. Eine weiter möglichkeit haben wir noch entdeckt. Da mir Lewis nur 2 Tickets gab, wir aber zu dritt sind hat Matthias gefragt ob es eine Möglichkeit gibt noch eins zu bekommen. Er hat ausgehandelt dass wir ein Lied singen und dafür eins bekommen. Des hob ich mir nicht 2x sagen lassen. Nach ca. 10 Sekunden von "Wennst in Himme, sogt a..." haben wir eins bekommen.
Es spielten nur Kiwi-Bands, je 2-3 Songs.
Anika Moa, Dave Dobbyn, Zed, Supergroove, Atlas, The Feelers, Elemeno P, Opshop, Nesian Mystik, Hello Sailor, Nathian King, When the Cat´s Away, Rikki Morris und jordon luck.
Ich fand Elemeno P und Anika Moa am besten. Lewis findent Feelers gut.
Bei der Double denim Party musste jeder mindestens zwei Jeans Teile tragen. Ich hatte z.B. eine Jeansjacke und eine Kappe.
Mittwoch, 31. Dezember 2008
Weihnachtsferien in Neuseeland - mit Besuch aus Deutschland
Nach vier Monaten warten habe ich zu Weihnachten endlich die Sandra wieder gesehen. Matthias wurde vom Hopfe Mike und vom Burnmaster (lieblingsfilm Saw 1-4) *g* (insider) [insider] besucht. Da unsere Gaeste leider nur ein paar Tage hier sind, war volles Programm.
Die vierstündige Fahrt war geprägt von Vorfreude auf die schöne Zeit, aber wir hatten auch wieder angst um das Auto, da der Bus manchmal komische Schleifgeräusche von sich gab. Nach einem kurzen Stopp in Kawakawa um die Hundertwassertoiletten zu begutachten, schlugen wir unsere Zelte bei nacht am Matai-Beach auf.
Nach ein paar Bier und einer Brotzeit gings bald ins Bett da wir erst spät angekommen sind und wir den nächsten Tag am Stand genießen wollten.
Da die Sonne das Zelt sehr schnell aufheitzte wachten wir auch ohne Wecker schon bei Zeiten auf und konnten schon am Vormittag zum Traumstrand gehen. Beim Mataibeach sind 2 wunderschöne Buchten nebeneinander und aufgrund des Sonnenschein-Wetters war der Tag einfach Spitze.
Am Nachmittag mussten wir leider nach Paiha fahren, da ein Mechaniker das Auto checken sollte. Natürlich war bei der Probefahrt kein Geräusch mehr da und er hat nichts gefunden.
Für den Spätnachmittag hatten wir eine Bootsfahrt geplant. Hier kann man auch ohne Bootsführerschein ein Motorboot ausleihen und damit fahren. Dummerweise waren wir genau ein wenig zu spät und haben kein Boot mehr bekommen weil sie befürcheteten das Wetter könnte umschlagen. Na toll, nochdazu wo am nächsten morgen ein Segeltrip geplant war.. Da wir unser Geld anderweitig losbringen wollten gabs beim nächsten Pub ein paar Biere.
Vorgewärmt duch die Biere haben wir es uns dann auch nicht nehmen lassen nach dem Abendessen an der Hostel-Bar weiterzutrinken. Das Top Angebot des Abends waren die 2 für 1 Gutscheine die wir beim einchecken bekahmen und der unschlagbare Jäger-Bull, 3 für 21$. Naja und wie es dann immer so ist wenn die richtigen Leute beisammen sind haben wir denen einen Haufen Geld dagelassen.
Dementsprechend war dann auch am nächsten Tag keiner richtig fit. Nochdazu hat es geregnet, was die Laune zusätzlich trübte. Den Segeltrip haben wir bereits im voraus bezahlt und deswegen gab es auch kein zurück. Also rauf auf das Segelboot. Am anfang war alles recht lustig. Die großen Wellen liessen dass Boot ganz schön wanken. Ausserdem konnte man auf einen Segelmasten klettern. Das habe ich mir natürlich nicht nehmen lassen.
Es war ein schönes Erlebnis dort oben mit jeder Welle 2 Meter hin und hergeworfen zu werden und nach unten auf das klein erscheinende Boot zu schauen. Aber genau das war dann auch mein Tod. Völlig durchnässt musste ich nach ein paar Minuten wieder nach unten klettern weil ich durch das Schwanken Seekrank wurde. Der Sandra ging es auch schlecht, Matthias war sowieso krank und keiner war scharf drauf Nass zu werden. Deswegen waren wir dann Lange Zeit unter Deck beim Kartenspielen. Der Trip der laut Mike 170€ kostete war also nicht für schlechtes Wetter ausgelegt. Aber eins sauberer 4er-Watt war auch mal wieder nicht schlecht.
Als wir endlich wieder festen Boden unter den Füßen hatten und essen waren traten wir die Heimreise an. Natürlich waren jetzt die mysteriösen Geräusche wieder da, aber hauptsache das Auto fährt dachten wir. Auf halben Strecke wurden die Geräusche mehr und manchmal hatte man das Gefühl mit der Schaltung stimme etwas nicht, weil er oft zu hoch drehte. Dann, 100km vor Auckland blinkte ein rotes Lämpchen und auf einmal ging nur noch der 2te Gang. Nach ein paar Telefonaten fuhren wir mit halber Geschwindigkeit weiter und kamen irgendwann am späten Abend in Auckland an. Das war alles nicht so wie geplant.
Die nächsten Tage sollten besser werden. Dazu beim nächsten mal mehr.
Dienstag, 16. Dezember 2008
Tongariro Crossing
Dieser Track dauert normalerweise ca. 7 Stunden und soll eine der schoensten Tageswanderungen Neuseelands sein. Eine kurze Beschreibung gab es bereits im drittletzten Beitrag.
Wir fuhren am Freitag gleich nach der Arbeit los um am Samstag frueh raus zu kommen. Lewis Eltern haben ein Ferienhaus in Taupo, dort blieben wir uebernacht. Das Haus ist echt spitze! Es waren Betten fuer alle 8 Leute da und ein riesen Wohnzimmer mit Bar und Balkon.
Natuerlich mussten wir die Bar gleich testen und sind deswegen erst um 2 ins Bett. Das Aufstehen am naechsten Tag, war dementsprechend schierig, aber nach kurzer Zeit waren wir, motiviert durch das Traumwetter, wieder Topfit! (Der Bus kam um 7)
Jeder war mit einem Rucksack mit Proviant für einen Tag ausgerüstet. Markus wollte eine 2 Tageswanderung machen und hatte zusätzlich noch Zelt, Schlafsack und extra Proviant dabei.
Nach vielleicht 2 Stunden schöner Wanderung, fast ein wenig anstrengend weil es meistens bergauf ging, war es Zeit für die erste Pause. Ausserdem stand die erte große Entscheidung an. Besteigen wir den Mount Ngauruhoe oder nicht... Da wir mit dem "späten" Bus gekommen sind wär dann alles sehr stressig geworden. Zuvor haben uns aber schon mehrere Leute empfohlen den Berg zu besteigen weil v.a. das herabsteigen traumhaft sein soll. Letztendlich gingen wir dann doch rauf.
Der Aufstig, 1300 m, war echt schwierig, weil man wegen dem Sand und losen Gestein bei jedem Schritt einen halben Schritt zurückgerutscht ist. Ab halber Strecke waren immer wieder Eisplatten an der Seite, wir haben Leute geschehen die mit ihren Wanderschuhen wie auf Skiern heruntergerutscht sind. Hat gut ausgeschaut, vielleicht mache ich das auch...
Am Gipfel mussten wir uns dann als erstes wärmer anziehen, weil es zum einem ziemlich hoch war und zum anderen auch noch Wolken aufgezogen sind. Des wars dann auch mit der Aussicht...
Der Abstieg war dann echt überragend. Pro Schritt waren es dieses mal 2 Schritte. Wenn man für den Aufstieg ca. 1,5h braucht schafft man den Abstieg in 30 Minuten. Wir kamen auch wieder an den Eisplatten vorbei. Mir war es dann zu gefährlich weil von oben immer Felsbrocken auf das Eis gerutscht sind die dann brutalst schnell wurden. Definitiv zu gefährlich!
Die Franzosen kennen aber nix. Phillipe ist als erstes drauf und Jerome hat nicht lange auf sich warten lassen. Mittlerweile habe ich auch schon überlegt...
Markus mit seinem fetten Rucksack hat sich eigentlich vorher schon von uns getrennt und seinen 2-Tages-Trip gestartet, am Gipfel trafen wir uns dann allerdings wieder und deswegen ist er auch mit uns abgestiegen.
Auch er ging nun aufs Eis. Phillipe hat sich anfangs langsam vorgetastet, Jerome hat auch gleich erkannt dass des Eis zu rutschig ist für seine Turnschuhe und ist wieder zurueck. Mit Markus' Wanderschuhe ging es schon besser... Die kannten griffen, fast wie bei Skiern.
Ich nahm mittlerweile den Photoapparat aus der Tasche, weil ich ein Déjà-vu hatte:
Dave, der mit mir arbeitet, zeigte mir vor ein paar Wochen ein Video vom Skifahren. Ein Freund, der nicht so gut ist hat zum ersten mal versucht einen steilen Hang herunterzufahren, Dave hat unten mit der Camera gewartet und alles aufgenommen, war lustig.
Also, I hab hald irgendwie drangedacht...
... und genau in dem Moment verliert da Markus an Halt...
Zum Glück hat er letztes Jahr erst einen "Eis-Kurs" beim Alpenverein besucht, deswegen wusste er wie man sich in so einem Fall verhalten muss. Also immer mit dem Körper zum Berg und mit den Schuhen versuchen sich im Eis einzuhaken.
Je weiter er allerdings gerutscht ist, desto glatter wurde das Eis, deshalb hat die ganze Technik nicht geholfen. Vor allem auf den letzten Metern ist er dann richtig schnell geworden. Das war dann auch der Moment, wo ich mir sche langsam gedacht habe dass nicht die Felsen von oben, sonder die unten das Problem sein könnten.
Im Endeffekt hat es ihn dann drunten überschlagen und er ist vorerst regungslos dagelegen. Puh, keine Ahnung was man tun soll. Phillipe fängt auch zu rutschen an, also erst mal weiterfilmen... Ok Film jetzt doch abbrechen und runter zu Markus.
Phillipe konnte uebrigens stoppen.
Markus zu bergen war dann nochmal eine fätte Aktion..
Als erstes war ja noch laufend die Gefahr der herabschiessenden Steine da. Aber irgendwie mussten wir ja zu ihm hinueber. Als ich auf gleicher Höhe war hat er sich ein wenig bewegt, Gottseidank, schon mal nicht das schlimmste.
Mutig wie ich bin habe ich mich dann zu ihm vor gewagt und mit Phillip (ohne E, also a andera, der der s Photo macht, s.u.) versucht ihn so schnell wie möglich aus dem Steinschlaggebiet zu bringen. Während der ganzen Zeit versuchten wir uns mit unseren Rucksäcken gegen Felsen zu schützen die möglicherweise in unsere Richtugen gekommen wären. Gottseidank hat es dass aber nicht gebraucht. Der gefaehrlichste ist vielleicht 1.5m vor mir vorbeigerauscht.
Da Markus nicht auf dem Fuss steigen konnte dauerte die erste Bergung ein wenig länger als erwartet. Aber nach ein paar Minuten waren wir auf halbwegs sicherem Gebiet. Die ersten Leute die vorbeikahmen waren Artzt und Sanitaeter. Die haben dann gleich erste Hilfe geleistet und uns geholfen Markus zum Fusse des Berges hinunterzutragen.
Nach vielleicht einer Stunde waren wir dann unten und der Rettungshubschrauber ist auch gekonmmen. Leider aber nicht dorthin wo wir standen. Nach kurzer Zeit hob er wieder ab, weil er uns nicht gesehen hatte. Er umkreiste das Gebiet nochmal und sah uns anscheinend noch immer nicht. Markus war aber top ausgerüstet und hatte ein "Help"-sign dabei. Also eine Plane mit Help drauf. Nachdem wir diese ausgebreitet hatten wurden wir ziemlich bald entdeckt.
Markus bekam einen Hubschrauberflug zum nächsten Krankenhaus. Diagnose: Hueftbruch
Wir konnten jetzt des Crossing nicht mehr durchziehen, da der Zeitplan ohnehin schon zu knapp bemessen war. Deshalb sind wir die 2 Stunden wieder zurück zum Startpunkt gegangen..
Aber das war erstmal genug Action für den Tag.
Samstag abend mussten wir auf den Schock erst mal a paar Bier trinken und am Sonntag war es dann nicht weniger spannend:
Gleich am Morgen war Rafting angesagt. Das war ziemlich gut, aber ein paar mehr so krassere Abschnitte wären nicht schlecht gewesen. Während der ganzen Fahrt ist ja nicht einmal wer rausgefallen :) oder :( i woas a ned. Naja, ich würds wieder macha, war guad.
Danach dann gleich zum nächsten Action Erlebnis...
Ich war Bungee-Jumping!
48m in die Tiefe, Kopfvoraus, mit eintauchen ins Wasser. Das kostet schon Überwindung, macht aber brutalst den Spass. Mir hats voll daugt und es war jeden Cent wert!! Wenn ich drandenke, kribbelts immer no im Bauch!
Nächste Woche ist dann Skydiven geplant!
Bevor wir heimgefahren sind hamma noch schnell den Markus im Krankenhaus besucht.
Ausserdem waren wir noch in einem Fluss beim Baden. Des war recht gut, weil da ein kleiner Bach in einen Fluss mündet. Der Fluss hat ca. 12°C der Bach vielleicht 50°C, also genaus so dass es brennt wenn man reingeht und die Haut rot wird, aber man kann es aushalten..
Im Übergangsgebiet war es dann angenehm.
Des ist jetzt genug für heute.
Demnächst werde ich ein Photoalbum über das Wochenende online stellen.
Für die, die bei Facebook sind ist das Video bereits verfügbar. Alle anderen müssen noch ein wenig warten.
http://www.facebook.com/home.php?#/video/video.php?v=44001457270
Man beachte den Phillip, der noch ganz gemütlich ein Photo nach dem Crash macht. Ich filme zwar auch noch weiter, aber es ist einfach lustig...
Photos gibt es rechts unter "Photoalben"
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| Tongariro crossing |






















